Wandern mit Kindern – 3 Tipps für ein unvergessliches Familienerlebnis

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Gerade im Herbst ist ein Wanderausflug mit Kindern eine gute Möglichkeit sein, die letzten warmen Sonnenstrahlen in der freien Natur zu genießen. Die Temperaturen sind weder zu heiß noch zu kalt, die herbstliche Natur wartet mit wunderschönen Farben und spannenden Erlebnissen auf und man verbringt zusammen Zeit an der frischen Luft. Viele gute Gründe also, um Rucksack, Wanderschuhe und -karte aus dem Schrank zu holen und sich auf den Weg zu machen. Damit der Ausflug zu einem unvergesslichen Erlebnis für alle wird, haben wir drei wichtige Tipps für Sie zusammengefasst:

1) Passende Ausrüstung wählen

Beim Wandern ist es wichtig, auf alle Eventualitäten vorbereitet zu sein – besonders, wenn man Kinder dabeihat. Denn nichts trübt die Wanderlust schneller, als nasse Füße nach dem ersten Erkundungsgang ins Gebüsch oder Blasen durch zu enge Schuhe.

Dabei liegt es vor allem an den Eltern, den passenden Sitz und die richtige Größe der Wanderbekleidung im Auge zu haben, denn Kinder geben oft nicht rechtzeitig Bescheid, wenn der Lieblingswanderschuh langsam aber sicher zu klein wird. (Tipps zur richtigen Größenwahl und eine große Auswahl an Schuhen finden Sie hier). Es ist auch empfehlenswert, bei den Schuhen auf einen gewissen Nässeschutz zu achten, damit es nicht zu tragisch ist, wenn beim Herumtoben die ein oder andere Pfütze „übersehen“ wird.

Neben passendem Schuhwerk ist natürlich auch der Rest der Kleidung von Bedeutung: Setzen Sie hier auf robuste Kleidungsstücke mit hohem Tragekomfort, damit sie ganz entspannt bleiben können, wenn geklettert, getollt und erkundet wird. Denken Sie auch daran, dass besonders bei längeren Strecken im Schatten einem Kind schnell kalt werden kann (vor allem, wenn vorher viel getobt wurde). Es lohnt sich daher, einen zusätzlichen Pullover oder eine Jacke einzupacken, um im Notfall vorbereitet zu sein.

2) Ausreichend Pausen einplanen

Damit Ihren Kindern (und auch Ihnen) nicht die Puste ausgeht, lohnt es sich, regelmäßige Pausen einzulegen. Dabei können die Kleinen wieder neue Kräfte schöpfen und zugleich die Gegend erkunden. Warum nicht die Gelegenheit nutzen und zusammen den Proviant aufpeppen? Jetzt im Herbst findet man im Wald eine vielfältige Auswahl an Beeren und Nüssen wie zum Beispiel Walnüsse, Haselnüsse, Walderdbeeren, Heidelbeeren, Himbeeren oder Brombeeren. So lernen die Kinder die Schätze der Natur von klein auf kennen.

2) Spannende Routen wählen

Kinder sind neugierig, wollen Neues erkunden und lieben Abwechslung. Diese Punkte sollten Sie unbedingt bei der Wahl der Wanderroute beachten. Denn das Ziel ist: Die Kinder sollen Spaß haben! Kommt man bei der Wanderung an Weiden oder Almen mit Tieren, Seen oder Bächen vorbei, gibt es für die Kinder vieles zu entdecken und die Freude ist gleich doppelt so groß. So lernen sie die Vielfalt der Natur kennen.

Wählen Sie eine Route aus, welche nicht zu lange dauert und bei der nicht zu viele Höhenmeter zurückgelegt werden müssen. Eines dürfen Sie nicht vergessen: Mit kurzen Beinen ist es einfach schwieriger, Meter zu machen – die Wanderung wird also deutlich mehr Zeit beanspruchen als in Ihrem Wanderführer angegeben. Rechnen Sie unbedingt auch genügend Zeit für Pausen und Stopps für Erkundungen ein. So bleibt der Ausflug als besonderes Familienerlebnis garantiert lange in Erinnerung!

Junge Frau wandert im Sonnenschein

Wandern im Hochsommer – 9 Tipps für eine gelungene Tour

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Junge Frau wandert im Sonnenschein

Mit der richtigen Ausrüstung trotz extremer Temperaturen die Natur genießen

Die Temperaturen steigen, die Sonne lacht vom strahlend blauen Himmel – wen lockt es da nicht hinaus in unsere wunderschöne Natur? Doch im Hochsommer gibt es einige zusätzliche Dinge zu beachten, damit Ihre Wanderung ein unvergessliches Erlebnis wird. Dabei ist eine gute Planung der Schlüssel zum Erfolg. Wir haben für Sie 9 wichtige Tipps:

1. Wahl der Route

Bei der Auswahl von Schwierigkeit, Länge und Steigung Ihrer Route sollten Sie sich immer an dem schwächsten Mitglied Ihrer Gruppe orientieren. Das ist besonders wichtig, wenn Sie mit Kindern unterwegs sind. (Werfen Sie auch einen Blick auf unsere 5 Tipps zum Wandern mit Kindern)

Besonders wenn es sehr heiß ist, sollten Sie darauf achten, dass große Teile Ihrer Wanderstrecke im Schatten liegen und Sie vor allem während der heißesten Mittagszeit nicht extrem exponierte Streckenabschnitte zurücklegen müssen.

2. Die richtigen Schuhe

Wenn Sie eine längere Wanderung geplant haben, sind gut sitzende Socken und geeignetes Schuhwerk unerlässlich. Nichts ist schlimmer, als sich schon im ersten Abschnitt der Wanderung Blasen zu holen und dann den Rest der Tour mit schmerzenden Füßen zurücklegen zu müssen, oder im schlimmsten Fall Ihren Ausflug sogar vorzeitig abbrechen zu müssen. Vor allem aber muss der Schuh den Anforderungen der Tour entsprechen. Wer nur über Wiesen und in Wäldern wandert braucht definitiv einen anderen Schuh als jemand, der sich in alpines oder hochalpines Gelände wagt. Um Ihnen die Wahl der richtigen Schuhe zu erleichtern, wurden von Meindl – bereits im Jahr 1976 – die Schuhe nach in verschiedene Anwendungsgebiete unterteilt.

3. Die passende Kleidung

Bei Wanderungen in großer Hitze sollten Sie besonders auf atmungsaktive, schnell trocknende Kleidung achten. Meiden Sie Baumwolle und Synthetik-Fasern und wählen Sie weite, lockere Kleidung, die auch nach mehreren Stunden noch angenehm zu tragen ist. Vor allem wenn Sie weite Strecken ohne Beschattung zurücklegen müssen, sollten Sie auf eine gute Kopfbedeckung nicht verzichten. Besonders zu empfehlen sind Hüte mit breiter Krempe, die zusätzlich zum Gesicht auch den Nacken schützen.

Wandern im Regen - mit der richtigen Ausrüstung

4. Wetter

Achten Sie bei der Planung Ihrer Wandertour auf jeden Fall auf den Wetterbericht und denken Sie auch am Tag Ihres Aufbruchs daran, sich noch einmal zu vergewissern, dass das Wetter wirklich hält. Besonders im Gebirge kann das Wetter schnell umschlagen und innerhalb kürzester Zeit kann aus strahlendem Sonnenschein ein Sommergewitter entstehen. Behalten Sie also während der Wanderung die Wetterlage im Auge und vergessen Sie nicht, eine Regenjacke in Ihren Rucksack zu packen, auch wenn Sie sie am Ende nur als Sitzunterlage für Ihre Verschnaufpausen nutzen. Vorsicht ist besser als Nachsicht!

5. Startzeit

Der frühe Vogel fängt den Wurm! Selbst wenn es Ihnen schwerfällt, sollten Sie versuchen, morgens zeitig aufzubrechen, solange es noch kühl ist. Dadurch können Sie bereits einen guten Teil Ihrer Wanderstrecke zurücklegen, bevor die Sonne zu hochsteht und die Temperaturen das Vorankommen zusätzlich erschweren.

Junge Frau macht eine Pause und trinkt Wasser

6. Wasser

Ein erwachsener Mensch sollte täglich ca. 2,5 Liter Wasser zu sich nehmen. Bei extremen Temperaturen und körperlicher Anstrengung steigt dieser Wert, da der Körper über den Schweiß ständig Flüssigkeit verliert. Denken Sie daran, einen genügend großen Vorrat an Wasser mitzunehmen und diesen über die Tour einzuteilen. Achten Sie auch darauf, dass Sie entlang Ihrer Wanderroute an Raststätten oder Almhütten vorbeikommen, wo Sie Ihre Reserven wieder auffüllen können.

Während Ihrer Wanderung sollten Sie immer wieder kleinere Schlucke Wasser trinken. So sorgen Sie für eine konstante Hydrierung Ihres Körpers und vermeiden ein Unangenehmes Völlegefühl das auftreten kann, wenn Sie größere Mengen auf einmal zu sich nehmen.

Expertentipps: Legen Sie am Vortag halbgefüllte (!) Wasserflaschen in den Gefrierschrank und füllen Sie sie am Morgen vor der Wanderung mit Wasser auf. So bleibt Ihr Wasservorrat länger kühl und erfrischend. Sollten Sie mit dem Auto zum Start Ihrer Wanderroute fahren, lassen Sie auch eine Flasche Wasser in Ihrem Fahrzeug zurück, damit Sie bei der Rückkehr zum Auto auf jeden Fall genug zu trinken haben.

Junge Frau und ihr Hund wandern durch den Wald

7. Verpflegung

Beim Schwitzen verliert Ihr Körper nicht nur Wasser, sondern auch notwendige Mineralien, wie Natrium und Kalium. Es ist daher sinnvoll, zusätzlich zu Ihrem Wasservorrat ein oder zwei isotonische Sportgetränke in Ihren Rucksack zu packen, um Ihren Mineralhaushalt wieder ins Gleichgewicht zu bringen. Den gleichen Effekt erreichen Sie übrigens auch mit salzigen Snacks, wie Brezeln oder mit Müsli- oder Fitnessriegeln.

Wie beim Wasser ist es auch hier sinnvoll, mehrere kleine Pausen mit kleinen Mahlzeiten einzulegen. Für die Mittagszeit planen Sie im Idealfall eine längere Rast im Schatten, vielleicht sogar mit einer Einkehr in einem kleinen Gasthaus oder einer Almhütte, ein. Bei diesen Pausen hat Ihr Körper die Chance sich abzukühlen während der Schweiß trocknet und Ihre Muskeln können sich erholen, damit Sie dann mit neuer Energie in die nächste Etappe ihrer Wanderroute starten können.

Junger Wanderer mit Sonnenhut und langen Ärmeln

8. Sonnenschutz

Denken Sie daran, dass Ihr Körper im Durchschnitt etwa 10 Tage braucht, um sich an die hohen Temperaturen im Sommer anzupassen. Starten Sie also erst mit ein paar kürzeren, entspannten Spaziergängen in der Sonne, bei denen sich Ihr Körper akklimatisieren kann, bevor Sie sich auf eine große Wandertour einlassen. Zusätzlich ist eine gute Sonnencreme im Sommer unerlässlich. Als Richtwert gilt für Wanderungen über 2 Stunden ein Lichtschutzfaktor von mindestens 30. Sie sollten die Sonnencreme etwa 15 Minuten vor Beginn der Wanderung auf alle exponierten Körperstellen auftragen und nach maximal 2 Stunden erneuern – wenn Sie stark schwitzen ist es sinnvoll, schon nach kürzerer Zeit Ihren Sonnenschutz wiederaufzufrischen.

Haben Sie extrem empfindliche Haut, sollten Sie langärmelige Kleidung und einen Hut mit breiter Krempe für längere Wanderungen in der Sonne in Betracht ziehen. Vergessen Sie nicht, dass mit steigenden Höhenmetern auch die Stärke der UV-Strahlung zunimmt und Sie gegebenenfalls Ihren Sonnenschutz anpassen müssen. Besonders wichtig ist hier auch die Wahl einer guten Sonnenbrille, da UV-Strahlung auch die Netzhaut schädigen kann. Wir empfehlen eine Sonnenbrille der UV-Filterkategorie 3, mit der 80 – 90% der Sonnenstrahlung gefiltert werden können.

Junger Mann wandert in der Sonne

9. Sicherheit

Wie bei allen Wanderungen gilt: Sicherheit geht vor! Sollten Sie sich zu irgendeinem Zeitpunkt unwohl fühlen, Kopfschmerzen oder Schwindelgefühl auftreten, dann machen Sie eine Pause. Setzen Sie sich in den Schatten, trinken Sie etwas und geben Sie Ihrem Körper die Chance, sich zu erholen. Wanderungen bei großer Hitze stellen eine extreme Herausforderung für Ihren ganzen Organismus dar, also achten Sie auf die Zeichen Ihres Körpers und überanstrengen Sie sich nicht – die nächste Gelegenheit für einen Wanderausflug kommt bestimmt!

Wandern mit Kindern – 5 Tipps für mehr Wanderlust

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Wandernd die Welt entdecken

Erinnern Sie sich noch an die gemeinsamen Wanderungen mit Ihren Eltern? Wir sind uns sicher, dass viele, die jetzt zurückblicken, das mit einem Lächeln tun und sich gerne an die schöne Zeit mit der Familie erinnern. Aber wir sind uns auch sicher, dass viele diese Wanderungen als nervige, lästige und anstrengende Erinnerung abgespeichert haben. Damit Ihre Kinder später einmal zu der ersten Kategorie gehören, haben wir »5 Tipps für mehr Wanderlust« zusammengestellt. So schaffen Sie nicht nur wunderschöne gemeinsame Erinnerungen, sondern vielleicht hören Sie damit den viel gefürchteten Satz „Wann sind wir endlich da?“ nie.

1. Nicht zu lang, nicht zu schwierig

Die goldene Regel, wenn man mit Kindern unterwegs ist, lautet: Die Tour soll vor allem für die Kinder passen – sie darf weder zu lange, noch zu schwierig sein. Dabei sollten Sie unbedingt beachten, dass Kinder viel langsamer unterwegs sind als Erwachsene. Vergessen Sie die Zeitangaben in Ihren Wanderführern – mit Kind wird es deutlich länger dauern. Auch die Höhenmeter müssen Sie unbedingt im Blick haben. Mit kleinen, kurzen Beinen ist es viel schwieriger Meter zu machen. Im Idealfall hat Ihr Kind bis zum Schluss Spaß an der Tour, ist danach nicht fix und fertig und freut sich schon auf die nächste.

2. Die Natur ist der größte Spielplatz

In der Natur können sich die Kinder austoben, ihre Grenzen kennenlernen, sich entfalten und entwickeln. Genau das machen wir uns bei gemeinsamen Wanderungen zunutze: Wir erkunden gemeinsam die Umgebung, klettern über Stock und Stein, schauen uns die Pflanzen am Weg an, suchen nach Pilzen, hören den Vögeln zu, halten nach Wildtieren Ausschau. Wir balancieren über umgefallene Bäume, spielen am Fluss mit Steinen und kraxeln auf einen Baum. Es muss nicht immer der Abenteuer-, Erlebnis- oder Märchenweg sein, denn in Wirklichkeit bietet jede Wanderung genügend Abwechslung und Spannung. Wenn Sie gemeinsam mit Ihren Kindern auf Entdeckungsreise gehen, lernen Sie garantiert ganz andere Blickwinkel kennen, indem Sie die Welt durch Kinderaugen betrachten!

3. Brotzeit und Trinken

Wandern kostet Energien. Packen Sie daher immer genügend Wasser, Snacks und Co. in Ihren Rucksack. Am besten sind natürlich viele gesunde Energiespender, aber um die Motivation hoch zu halten, können es ruhig auch ein paar Süßigkeiten sein. Kinder können ab einem gewissen Alter schon ihren eigenen Proviant im Rucksack tragen, das trägt zu ihrer Eigenständigkeit bei. Dabei sollten Sie jedoch darauf achten, dass er auf keinen Fall zu schwer ist. Sonst tragen Sie irgendwann wahrscheinlich zwei Rucksäcke. Die gemeinsamen Pausen, das Essen in der frischen Luft ist auf jeden Fall immer ein Erlebnis für sich. Und damit sind wir schon beim nächsten Tipp.

4. (Verschnauf)pausen und Einkehr(schwung)

Genügend Pausen sind gerade für Kinder sehr wichtig. Dabei werden die Kleinen wahrscheinlich nicht brav sitzen bleiben, sondern die Umgebung erkunden. Genau dafür brauchen sie natürlich auch ausreichend Zeit. Machen Sie daher Pausen an spannenden Plätzen – im Wald, am Wasser oder auf Wiesen. Ein besonderes Highlight sind für Kinder – wie auch für uns – Almhütten, in denen es gute, regionale Gerichte gibt. Am besten lässt sich hier die ganze Familie kulinarisch verwöhnen. Wenn es dann noch Tiere zu bestaunen gibt, ist die Welt für Kinder perfekt. Übrigens sind auch kurze Verschnaufpausen, bei denen Kinder getragen werden, durchaus eine gute Möglichkeit – vorausgesetzt, Sie haben die Kraft dazu und das Kind ist nicht schon zu schwer.

5. Die richtige Ausrüstung

Wie  für uns Erwachsene ist auch für Kinder die richtige Ausrüstung enorm wichtig. Das fängt mit der Kleidung an – diese sollte immer ans Wetter abgestimmt sein. Eine Regenjacke und ein Pullover sollten zur Sicherheit bei jeder Wanderung im Rucksack sein, genauso wie ein frisches T-Shirt, falls das erste naß oder durchgeschwitzt ist. Wir wissen, Kinder wachsen schnell und man kommt leicht in die Versuchung, bei der Ausrüstung zu sparen. Aber man sollte hier auf keinen Fall am falschen Platz sparen. Vor allem die richtigen Schuhe sind bei einer Wanderung essentiell, denn Kinderfüße wachsen im Monat bis zu 1,8 mm. Aus diesem Grund setzen wir auf unser Best-Fit Fußbett und haben ein breites Sortiment an Kinderschuhen, die sich für verschiedene Wanderungen perfekt eignen:

Ein paar Tourentipps, wo Meindl daheim ist:

Unsere Tourismuspartner „Chiemgau Tourismus e.V.“ und „Bergerlebnis Berchtesgaden“ haben die besten Wandertouren und Ausflugsziele mit Kindern auf ihrer Website zusammengetragen.

Hier gehts zur Website des „Chiemgau Tourismus“.

Hier gehts zur Website „Bergerlebnis Berchtesgaden“

Nie wieder ohne Pure Freedom®

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Viel mehr als ein Zweitschuh

Unser Pure Freedom® ist der perfekte Allrounder. Gleich, ob Berg, See, Stadt, Strand oder auf Reisen fällt er durch sein kleines Packmaß und seine wenige Gramm kaum ins Gewicht. Mit unserem Barfußschuh genießt ihr einerseits das Gefühl des Barfußgehens, andererseits sind eure Füße gut geschützt. Steine, Wurzel, heiße Böden können euch durch die robuste Sohle nichts anhaben.

Wir könnten jetzt noch viele Vorteile unserer Barfußschuhe aufzählen, aber wir möchten heute gerne drei Personen zu Wort kommen lassen, die unser Pure Freedom® in unterschiedlichen Lebenslagen begleitet.

Bike & Hike

Roland ist begeisterter Biker. Jedes freies Wochenende schwingt er sich auf den Sattel und erkundet auf zwei Rädern die Landschaft und die Berge. Bei seinen Mountainbike-Touren ist sind ihm drei Sachen wichtig: Ein gutes Bike, funktionelle Radschuhe und so wenig Gepäck wie möglich. Der Rucksack wird immer gleich gepackt: Wasser, Verpflegung, Erste-Hilfe-Kit, Wechselkleidung und noch ein paar Kleinigkeiten. Doch seit einiger Zeit findet auch immer ein Paar Pure Freedom® Platz im Gepäck.

„Mit seinen 135 g merkt man die Schuhe im Rucksack kaum“, meint Roland und erzählt uns, warum er sie jetzt immer dabei hat: »Manchmal kommt man einfach mit dem Bike an seine Grenzen. Oft sind die letzten Höhenmeter zum Gipfel nicht mehr wirklich mit dem Rad zu bewältigen – zu steil, zu unwegsam oder einfach zu ausgesetzt. Früher habe ich dann immer auf das Gipfelglück verzichtet, denn mit den Radschuhe ist das Gehen wirklich nicht angenehm und sicher. Doch jetzt ziehe ich einfach meine Pure Freedom® an und schon bin ich bestens für den kurzen Weg auf den Gipfel gerüstet. Die Vibram Sohle gibt sicheren Halt in der Ferse und an der Spitze und durch die Wabenstruktur hat man einen super Gripp!“

Rauf, runter, rein

Sandra liebt die Berge. Lange, ausgedehnte Bergtouren sind für sie der perfekte Ausgleich nach einer anstrengenden Arbeitswoche. Je nach Lust und Laune sind ihre Bergtouren mal gemütlich, mal anspruchsvoll – öfter sind auch Kletterpassagen dabei. Auf Tour zählt für sie neben der passenden Ausrüstung und dem geeigneten Bergschuh vor allem ein leichter Rucksack. Doch eines darf seit neuesten auf keinen Fall mehr fehlen – die Pure Freedom®.

„Meindl hätte den Namen für die Barfußschuhe wirklich nicht besser wählen können“, meint Sandra und ergänzt: „Für mich bedeuten die Schuhe wirklich Freiheit. Einfache Touren geh ich sogar komplett mit dem Pure Freedom – nach einer langen Tour zieh ich auf der Hütte gerne mal meine Bergschuhe aus, um meinen Füßen ein bisschen Erholung zu gönnen. Das geht mit den Pure Freedom® super, denn sie sind leicht und luftig zugleich. Doch es gibt noch eine andere Situationen, wo sie für mich unverzichtbar sind: Wenn man an heißen Tagen an einem Gebirgsbach vorbeikommt, in dem man sich abkühlen kann, muss ich einfach rein. Die spitzen Steine sind dabei immer eine Qual… Jetzt nicht mehr!“

Küstenwanderung & Paddelspaß

Caro hatte letzten Sommer ziemlich mit ihrem Fersensporn zu kämpfen. Im Kroatioenurlaub wollte sie aber auf keinen Fall auf lange, ausgedehnte Spaziergänge verzichten. „Eigentlich hatte ich die Pure Freedom® nur als Reserveschuhe im Gepäck, aber nach einem Spaziergang in meinen Laufschuhe, waren meine Füße so müde, dass ich wusste – das war die falsche Wahl. Zugegebenermaßen probierte ich es am nächsten Tag eher skeptisch mit den Barfußschuhen, da ich Angst hatte, dass mein Fersensporn damit noch schlimmer werden würde. Aber nichts da: Die Schuhe waren bei den heißen Temperaturen perfekt – luftig und leicht – und durch das „barfußgehen“ konnte ich meine Ferse ganz anders belasten. Mit jedem Schritt wurde mein Fersensporn weniger. Vor dem Urlaub hätte ich nicht gedacht, dass ich jeden Tag mehrere Stunden unterwegs sein würde.“

Doch der Pure Freedom® hat Caro nicht nur auf der Strandpromenade begleitet, sondern auch bei ihren Paddeltouren. „Wir sind im Sommer viel mit Kajak oder dem Kanu unterwegs und da ist der Schuh einfach super. Es macht nichts, wenn ich zum Beispiel beim Ein- oder Aussteigen ins Wasser steigen muss, das Material trocknet extrem schnell. Außerdem ist der Schuh viel angenehmer zu tragen als die Neoprenschuhe und da man ihn fest schnüren kann, habe ich keine Angst ihn zu verlieren. Und das Beste: Ich brauche keinen Zweitschuh!“

2.500 Kilometer auf der Via Alpina

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Unterwegs von Triest nach Monaco

Während andere nach dem Studium auf Weltreise gehen oder sich ins Arbeitsleben stürzen, geht Caro einen anderen Weg – einen ziemlich langen noch dazu. Die sympathische Rheinländerin macht sich auf zur Alpendurchquerung auf der Via Alpina. Auf ihrer Weitwanderung wird sie von Meindl Schuhen begleitet, was uns natürlich besonders freut.

Ein stetiges Auf und Ab

Solide Schuhe sind bei ihrem Vorhaben ein absolutes “Must Have”, denn es liegen insgesamt 170.000 Höhenmeter vor ihr. Caro, die in der Weitwander-Community unter dem Trailnamen “Happy Cheese” bekannt ist, ist auf alle Fälle motiviert. Denn es könnte sein, dass sie neben der Hauptroute noch einige Gipfel am “Wegesrand” in Angriff nimmt. Wir freuen uns schon auf ihre Bilder aus den Alpen und ihre Erlebnisse in dieser traumhaften Landschaft.

Der Weg ist das Ziel

Da Caro im hochalpinen Gelände unterwegs ist, ist die Wanderung nur von Mai bis September möglich. Das kalte Frühjahr war für die Routenplanung nicht ideal, weil am Alpenhauptkamm noch weit in die mittleren Lagen Schnee liegt. Caro wird deshalb womöglich auch noch improvisieren müssen. Sie hat sich Tagesetappen von 20 km und rund 1.000 Höhenmeter pro Tag vorgenommen. Das bedeutet, sie wird – ohne Ruhetage – 125 Tage unterwegs sein, also etwas länger als 4 Monate. Ihr Weg führt sie dabei durch acht Länder: Italien, Slowenien, Österreich, Deutschland, Liechtenstein, Schweiz, Frankreich und Monaco.

Mit leichtem Gepäck und Schuh

Caro wandert mit sehr leichter Ausrüstung und weiß genau was sie braucht – oder eben auch nicht. Das bedeutet, dass ihre Basisausrüstung nur 7,5 kg wiegt. Die Ausrüstungsliste hat sie über die Jahre optimiert, nachdem sie schon den Pacific Crest Trail und viele andere, namhafte Weitwanderwege erfolgreich gemeistert hat. Mit Essen und Wasser kann es sein, dass der Rucksack schon mal 15 kg wiegt – je nachdem für wie viele Tage sie packen muss. Leichtigkeit war übrigens auch ein wichtiges Kriterium bei den Schuhen:

Journey Lady Mid GTX

Caro hat sich für den Journey Lady Mid GTX entschieden, der mit einem Gewicht von nur 380g ein leichter Wanderschuh ist. Das Gewicht an den Füßen ist für Weitwanderer übrigens deshalb so wichtig, weil die bewegte Masse am Bein viel Energie braucht, um das Gewicht von Schuhen zu bewegen. Wer also bei den Schuhen einspart, kann auch mehr tragen – oder eben auch nicht und ist somit “leichter” unterwegs.

Das Besondere am Journey Lady GTX ist, dass er zu unserer Comfort fit® Serie gehört, für mehr Wellness für die Füße.

Pure Freedom Lady

Als Zweitschuh hat Caro unseren Pure Freedom Lady mit, der mit knapp über 200g im Rucksack kaum ins Gewicht fällt und durch sein kleines Packmaß auch keinen Platz wegnimmt. Unser Barfußschuh ist der perfekte Ausgleich zum Wanderschuh, da er die natürliche Fußstellung unterstützt. Denn wer 2500km geht, freut sich auch mal über eine Abwechslung am Fuß.

Einordnung zur Wahl der Schuhe

Die Abwägung zwischen Gewicht und Stabilität ist bei solchen Touren nicht ganz einfach. Als Berg- und Wanderschuhhersteller hätten wir pauschal wohl zu einem etwas festeren Schuh für diesen Einsatz geraten. Doch die wichtigsten Kriterien bei der Wahl der Schuhe sind die persönlichen Erfahrung, die körperliche Verfassung und die eigenen Bedürfnisse. Für Caro war die Wahl eines Schuhs, der über den Knöchel geht, schon ein großer Schritt in Richtung Stabilität. Ihre letzten Schuhe, die über den Knöchel gingen, waren nämlich Kinderschuhe – von Meindl.

Letztlich muss jeder einzelne diese Entscheidung für sich selber treffen – anhand der eigenen Möglichkeiten und Bedürfnisse. Um eine Orientierung zu bekommen, welche Schuhe von Meindl für welchen Einsatz empfohlen werden, haben wir die Anwendungsgebiete mit einer Skala von A-D entwickelt.

Zu guter Letzt empfehlen wir unseren Kunden den Besuch beim Fachhändler, der bei der Wahl des richtigen Schuhs mit Erfahrung und Expertise zur Seite steht.

Unter den Wolken

Caro ist ein Draußenkind, wie sie selbst auf ihrem Blog carohatwanderlust.com schreibt. Kein Wunder also, dass sie meist draußen im Zelt schlafen will. Aus diesem Grund wünschen wir ihr viele schöne Sonnentage bei ihrem Abenteuer und werden sie gespannt begleiten. Übrigens wird sie ihre GPS-Daten zum Mitverfolgen oder zum Nachwandern auf Komoot teilen.

Wer noch mehr über die Via Alpina erfahren möchte, schaut am besten direkt auf viaalpina.org

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